Objekte auf "schwebenden" Ausstellungsmodulen

Sonderausstellungen Perspektivwechsel – Flensburg 2020

Die Grenze im Wasser (Ausstellungsteil im Flensburger Schifffahrtsmuseum)

Die Ausstellung nimmt den Jahrestag der Volksabstimmung von 1920 zum Ausgangpunkt, um die Menschen in der deutsch-dänischen Grenzregion nach ihren alltäglichen Berührungspunkten mit dieser Staatsgrenze zu befragen. Zum 100jährigen Grenzjubiläum entwickelten wir für die Stadt Flensburg eine dreiteilige Sonderausstellung, die an drei Standorten viele Facetten des Themas gestalterisch und didaktisch spannend präsentiert.

  • Museumsberg Flensburg (Hans-Christiansen-Haus)
  • Flensburger Schifffahrtsmuseum
  • Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig
  • Die Grenze ist an vielen Orten in und um Flensburg präsent. Wir haben einige solcher Alltagsorte ausgewählt und sie durch pointierte Fragen mit der Ausstellung verbunden.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

PROJEKTDETAILS
  • Auftraggeberin: Stadt Flensburg
  • Ausstellungsflächen: Museumberg ca. 500 m², Schifffahrtsmuseum ca. 300 m², Dänische Zentralbibliothek ca. 50 qm
  • Laufzeit: 14.3.2020–14.3.2021
LEISTUNGEN
  • Idee, Konzept, Gestaltung
  • Wissenschaftliche Recherchen und Ausstellungstexte
  • Ausstellungsgrafik
  • Medienkonzept
  • Ausführungsplanung
  • Produktionsbetreuung und Bauleitung
  • Kostenkontrolle

Mitarbeit: Lisa-Lotta Adomeit, Amelie Berking, Sabine Falk, Anat Frumkin, Nina Kersten, Fee Wedepohl, Julia Werner

Im Flensburger Schifffahrtsmuseum dreht sich alles um Die Grenze im Wasser.

 Seit 1920 verläuft die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland mitten durch die Flensburger Förde. Sie ist unsichtbar, hat aber Auswirkungen auf den Alltag ihrer Anrainer*innen. Die vielfältigen Objekte der Ausstellung erzählen davon: Von Butterschiffen und Zollfreiheit, von Wassersportquartieren und unterschiedlichem Seerecht oder von Altlasten und Herausforderungen, die nur grenzüberschreitend gelöst werden können.

Die Exponate sind auf einem einer Wasseroberfläche nachempfundenen Ausstellungssystem nach ihren Bezugs- oder Fundorten angeordnet. Sie schwimmen auf dem Wasser, befinden sich unter der Oberfläche oder schweben darüber. Landmarks an den Wänden geben den Besucher*innen Orientierung, wo auf oder an der Förde sie sich befinden.
Auch diese Ausstellung soll wachsen, indem die Gäste eigene Förde-Grenz-Geschichten beisteuern.

Fotos: Amelie Berking, Sabine Falk

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Team

Ika Gerrard
Nina Holsten
Arne Petersen
Michael Teßmer
Simone Wörner

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